Lagerung und Kommissionierung
Die Lagerung von Gütern ist für ein Unternehmen sehr wichtig. Zum Einen will ein Unternehmen genügend Güter in der Lagerung haben und zum Anderen dürfen die Lagerhaltungskosten (z. B. Miete für eine Lagerhalle) nicht allzu hoch sein. Deswegen ist der Lagerbereich der Dreh- und Angelpunkt in der gesamten Abwicklung im Unternehmen. Normalerweise sollen überschaubare Lagerflächen und kurze Wege die Auftragsabwicklung effizient und ökonomisch. Hierzu gehören nicht nur kurzfristige Zwischenlagerungen, sondern auch die Auftragsabwicklung mit sämtlichen logistischen Dienstleistungen.
Bei der Kommissionierung stellt man bestimmte Teilmengen bzw. Artikel aus der bereitgestellten Gesamtmenge, d. h. Sortiment, aufgrund von einem Auftrag zusammen. Hierbei kann es sich um einen Produktionsauftrag oder auch um einen Kundenauftrag handeln. Man bezeichnet den Mitarbeiter, welcher den Auftrag zusammenstellt, als einen Kommissionierer bzw. als einen Greifer.
Man kann das Kommissionieren auch nach Warenherkunft unterscheiden: üblicherweise entnimmt man die Ware aus einem sog. Standardlager. Es kann aber auch sein, dass man die Ware aus einem sog. Kommissionierlager entnimmt, das die Kommissionierung verbessert. Man kann aber auch die Ware direkt aus einer Produktion entnehmen, das sog. Just-in-time.
Es gibt verschiedene Kommissioniermethoden, weil die Kundenaufträge oftmals aus etlichen Positionen bestehen. Man setzt mehrere Kommissioniermethoden ein, um die Kundenaufträge fehlerfrei und reibungslos abzuarbeiten. Es gibt drei grundlegende Methoden, die sich sowohl in ihrer Organisation als auch in ihren Material- und Informationsflüssen unterscheiden: zum Einen gibt es die auftragsorientierte, serielle Kommissionierung und zum Anderen die auftragsorientierte, parallele Kommissionierung. Ferner gibt es auch noch die serienorientierte, parallele Kommissionierung.

